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Melaten

Melaten im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Kölns Zentralfriedhof mit vielen Prominenten-Gräbern.

Wilde Papageien – Der Name Melaten leitet sich von „malade“ ab und verweist auf ein Leprahaus vor den Toren des mittelalterlichen Köln. Unter Napoleon wurde daraus der Kölner Zentralfriedhof. Die schönsten Gräber stehen an den „Millionen- Alleen“. Neben viel Lokal-Prominenz sind hier auch Menschen beerdigt, die über Köln hinaus berühmt wurden, darunter der Gewerkschafter Hans Böckler, der Erfinder des Viertakt-Motors August Otto, die Schriftstellerin Irmgard Keun, die Klosterfrau mit dem Melissengeist oder die „Eau de Cologne“-Familie Farina. Aus der Not, 2.800 wertvolle Grabmale nicht mehr erhalten zu können, wurde hier 1981 die Patenschafts-Idee geboren. Danach übernehmen interessierte Bürger die Restaurierung eines Grabes, um es später selbst zu nutzen. So wurde auch eine der bekanntesten Melaten-Skulpturen, der Sensenmann gerettet. Darunter hat eine Steinmetz-Familie ihren Sohn begraben und einen Frosch dazu gesetzt, weil „Fröschlein“ der Kosename des Jungen war. Mit ein bisschen Glück trifft man auf Melaten sogar echte afrikanische Papageien. Die grünen Halsbandsittiche mit den lauten Stimmen wurden in einigen Großstädten des Rheintals heimisch, nachdem sie einem Züchter entkamen.


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Papageien Millionen-Allee Hans Böckler August Otto Irmgard Keun Farina Halsbandsittiche

 

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