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Museum Ludwig

Museum Ludwig im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Klassiker der Moderne, Picassos, Pop Art und Gegenwartskunst.

Sanfte Gewalt – Die Schenkung von 350 Werken der russischen Avantgarde und der amerikanischen Popart durch das Industriellen-Ehepaar Ludwig an die Stadt Köln führte 1976 zur Gründung des ersten Kölner Museums der Moderne. Den Grundstock dafür hatten bereits das Wallraf- Richartz-Museum und der Jurist Joseph Haubrich gelegt, der seine zuvor als entartet geltenden Expressionisten 1946 ebenfalls der Stadt übereignet hatte. Gemeinsam bezogen das Wallraf-Museum und das Museum Ludwig 1986 den umstrittenen Neubau des Architekten Peter Bussmann. Doch das Wallraf-Museum musste 1994 schon wieder ausziehen, weil die Ludwigs der Stadt noch 90 Picassos schenken wollten. Damit fiel der aus Steuermitteln errichtete und öffentlich betriebene Bau komplett an die Ludwigs. Bei seiner Wiedereröffnung 2001 bedankten sie sich dafür mit der Schenkung von 774 weiteren Picassos. Neben der größten Popart-Sammlung außerhalb Amerikas verfügt das Museum damit über die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt und ist mit seinen Kollektionen zur Fotografie und Videokunst eines der bedeutendsten deutschen Moderne- Museen. Der durch die Schenkungen „erzwungene“ Neubau von Museen wurde von heftigen Sozialprotesten begleitet.


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Tags

Joseph Haubrich Peter Bussmann Wallraf-Richartz-Museum Picasso Popart

 

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