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Oper

Oper im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Denkmalschutz oder Abriss - ein Kölner Dauerbrenner.

Missverständnis – Kölns Oper ist einer der umstrittensten Bauten der Stadt. Als „Aida Bunker“, „Sarg des Ramses“ oder „Grabmal des unbekannten Intendanten“ verspottet, sollte das Haus 2005 sogar abgerissen werden. Stattdessen setzte ein Bündnis der Empörten durch, dass es als Denkmal unter Schutz gestellt und saniert wurde. Von seiner architektonischen Qualität sprach dabei niemand. Die geht auf Wilhelm Riphahn zurück und stand 1957 für den Bruch mit der diskreditierten Tradition und den Siegeszug der unbelasteten „weißen Moderne“. Dabei folgte Riphahn dem eigenwilligen Credo: „Lasst Massen sprechen!“ Leider sieht seine Oper genau so aus – wie ein Missverständnis. Denn mit solchen Ästhetizismen hatte die Moderne gerade aufräumen wollen. Berühmt ist das Haus dennoch, vor allem für sein Gürzenich-Orchester und für die Kinderoper in der Yakult-Halle. Der Platz vor dem Gebäude erinnert an Jacques Offenbach. Der Sohn eines jüdischen Kantors in Deutz war als Cellist so talentiert, dass ihn sein Vater zur Ausbildung nach Paris schickte. Dort verjüngte er die altehrwürdige Oper zur Operette und feierte mit seinen eingängigen Melodien und satirischen Texten von 1858 bis 1871 große Erfolge.


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Aida Bunker Sarg des Ramses Wilhelm Riphahn Gürzenich-Orchester Jacques Offenbach

 

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