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Prätorium

Prätorium im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Kölns Machtzentrum seit 2.000 Jahren am selben Ort.

Machtzentrum – Das Faszinierende an den Ausgrabungen unter dem Rathausplatz ist, dass sie ein magisches Kraftfeld zu belegen scheinen. Denn von hier aus wurde Köln bis heute fast 2000 Jahre lang regiert. Den Anfang machten die Römer im 1. Jh. n. Chr. mit ihrem Prätorium als Sitz des Statthalters für Niedergermanien. Er war Stellvertreter des Kaisers, Kommandeur der Rheinflotte, Chef der Verwaltung, der Polizei und der Justiz. Nachdem die Römer abgezogen waren, nutzten fränkische Kleinkönige den Bau als Regierungssitz, bis er verfiel und am selben Ort im 12. Jh., nur etwas verrückt, das Rathaus entstand. Die Ausstellung unter dem Spanischen Bau illustriert anhand von Gebäudemodellen und Fundstücken die Entwicklung des Statthalter-Palastes. Darunter finden sich auch Ziegel mit Legionsstempeln, die zeigen, dass die Soldaten in Friedenszeiten zu ganz normalen Arbeiten eingesetzt wurden – wahrscheinlich auch zum Ausbau der vier großen römischen Abwasserkanäle. Einen dieser später sogar noch als Luftschutzkeller genutzten Kanäle kann man am Eingang des Prätoriums besichtigen. Er wird von einem neuzeitlichen Abwasserkanal unterschnitten, in den man durch ein Fenster ebenfalls hineinsehen kann.


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Tags

Statthalter fränkische Kleinkönige Spanischer Bau Abwasserkanal

 

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