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Rathaus

Rathaus im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Der Turm ist ein Bilderbuch mit 124 Promis aus 2.000 Jahren.

Legendäre Promis – Schon 1135 hatten Kölns Patrizier als erste im Reich ein „Haus der Bürger“. Die Legende vom Bürgermeisters Gryn, der die Löwen des Erzbischofs besiegte, illustriert die Kämpfe, die das kostete. Erst die Schlacht bei Worringen 1288 brachte Köln wirklich die Freiheit, sodass es sich ein richtiges Rathaus bauen konnte. Dessen ältester Teil ist der Hansasaal, in dem die Hanse 1367 Dänemark den Krieg erklärte und ihren Aufstieg begründete. 1396 hatten auch die Patrizier ausgedient. Sie wurden von den Gaffeln (Zünften) gestürzt, die sich die erste deutsche Verfassung gaben und zum Zeichen ihres Sieges den Ratsturm als höchstes Gebäude der Stadt errichteten. Ihn zieren 124 Figuren aus Kölns Geschichte von Kaiserin Agrippina bis zu Heinrich Böll. Die lustigste ist die des Dombauers Konrad von Hochstaden mit dem nacktarschigen „Kölner Spiegel“. Erst im 16. Jh. entstand die Renaissance-Ratslaube mit der besagten Löwen-Kampfszene für die Verkündung der Ratsbeschlüsse. Der Spanische Bau schräg gegenüber erinnert an ein Treffen der katholischen Liga im 30jährigen Krieg. An seiner Ecke hängt das Programm für die Melodien, die das Ratsturm-Glockenspiel immer um 12 und 17 Uhr spielt.


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Bürgermeisters Gryn Glockenspiel Hansasaal Patrizier Gaffeln Kölner Spiegel

 

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