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Römerturm

Römerturm im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Erst antiker Wehrturm, später Nonnen-Klo und heute Denkmal.

Schwule Römer – Der auffällig gemusterte Römerturm war der nordwestliche Eckturm der vier Kilometer langen, ersten römischen Stadtmauer aus dem 2.-3. Jh. und er ist heute mit 5,75 m Höhe (von einst 12 m) ihr besterhaltener Teil. Ab 1306 gehörte das Gemäuer zu einem Klarissinnen-Kloster. Was Denkmalpflege ist und wofür man Ruinen aufputzt, wussten die Nonnen damals noch nicht. Sie legten deshalb einfach einen Donnerbalken quer über den 1000 Jahre alten Mauerring, so dass darunter ein riesiger „Nachttopf“ entstand und befüllten ihn 500 Jahre lang. Das rettete den Turm immerhin vor dem Abriss, sodass er nach der Auflösung des Klosters beräumt und zum dreistöckigen Wohnhaus ausgebaut werden konnte. Doch nach kaum 100 Jahren wurde das Haus 1897 schon wieder abgerissen und der Turmstumpf im Geschmack der Zeit mit Zinnen bekrönt. Die dadurch wieder präsente Geschichte begünstigt offenbar den Antiquitätenhandel und sie spricht die Schwulen an. Denn in den angrenzenden Straßen verkaufen gleich mehrere Läden echte Altertümer und in der Friesenstraße 23-25 lockt mit dem „Badehaus am Römerturm“ eine stadtbekannte Schwulen- Sauna. Schließlich war die Knabenliebe nie wieder so „in“ wie im alten Rom.


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Stadtmauer Donnerbalken Schwule Antiquitäten Kloster

 

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