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Römisch-Germanisches Museum

Römisch-Germanisches Museum im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Auf den Spuren von Kelten Ubiern, Römern und Franken.

Teufelswerk – Das beim Bau eines Luftschutzbunkers 1941 entdeckte Dionysos-Mosaik aus dem 3. Jh. bot 1967 den Anlass, darüber das Römisch- Germanische Museum zu errichten. Es ist etwa so groß wie die Villa, die sich einst über dem Mosaik erhob und schildert das Leben in Köln von der Frühgeschichte über die Römer bis zu den Franken. Bis heute ist das Mosaik die Hauptattraktion des Hauses. Es besteht aus 1,5 Millionen Steinchen und illustriert auf 75 m2 in 32 Bildern die weintrunkenen Freuden des Dionysoskults. Dass man dies neben dem zweiten Highlight, dem gewaltigen Grabmal des Poblicius, durch große Fenster schon von der Straße aus sieht, beschert dem ansonsten architektonisch sehr umstrittenen Bau mehr Besucher als anderen deutschen Altertumsmuseen. Südlich hinter dem Haus künden Teile der enorm holprigen römischen Hafenstraße, des römischen Abwasserkanals und der Stadtmauer sowie ein Brunnen, der sich aus 100 km entfernten Quellen speiste, von ingenieurtechnischen Leistungen der Römer, die oft erst im 19. Jh. wieder erreicht wurden. Da die Menschen des Mittelalters den Sinn dieser Bauten oft nicht mehr verstanden, hielten sie sie für Teufelszeug und umgaben sie mit dunklen Legenden.


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Luftschutzbunker Dionysos-Mosaik Poblicius Hafenstraße Abwasserkanal Teufelswerk

 

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