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St. Andreas

St. Andreas im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Ein Ort mit allerlei Gruselgeschichten 
von Märtyrern und Heiligen.

Lebendig gebraten – Die Kirche St. Andreas ist 200 Jahre älter als der Dom und damit noch romanisch geprägt. Sinnbildlich für die weltliche Macht gibt sich ihr Westwerk wehrhaft, weil von dort das dunkle Böse drohte, während es nach Osten licht ist, weil dort Christus wacht. Dazwischen fühlte sich die Gemeinde sicher aber auch ermahnt, denn die Heiligtümer drum herum erzählen Schauerliches. So soll in den St.-Ursula- Brunnen das Blut der 11.000 Jungfern geflossen sein, die hier im 4. Jh. niedergemetzelt wurden. Im Makkabäerschrein werden die Hirnschalen der sieben vorchristlichen Brüder aufbewahrt, die sich für die Weigerung, Schweinefleisch zu essen, skalpieren, in Stücke hacken und schließlich noch lebendig braten ließen. Der Altar der Rosenkranzbrüder geht auf einen Jakob Sprenger zurück, dem (fälschlicherweise) der „Hexenhammer“, eine Folteranleitung, zugeschrieben wird. Und auf einer Tafel des Altars trifft man auf Petrus von Mailand, der noch mit dem blutigen Schwert, das ihn traf, „ich glaube“ auf den Boden schrieb. Schließlich sollte man in die Krypta hinabsteigen, in der Albertus Magnus ruht, den man als berühmtesten Gelehrten seiner Zeit für den Leibhaftigen hielt, weil er einen Roboter baute.


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St.-Ursula-Brunnen Makkabäerschrein Hirnschalen skalpieren Hexenhammer Albertus Magnus Roboter

 

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