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St. Aposteln

St. Aposteln im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Berühmter gotischer Kleeblattchor und umstrittene moderne Ausmalungen.

Einer für alle – Einem Gebirge gleich türmt sich St. Aposteln über dem Neumarkt. Wie fast alle romanischen Kirchen Kölns war auch sie eine Stiftskirche und diente der standesgemäßen Versorgung der nicht erbberechtigten Adelssöhne. Obwohl die Stiftsherren feste Gemeinschaften bildeten, lebten sie im Gegensatz zu den Mönchen weitgehend frei in eigenen Häusern. Daran erinnert die vermauerte Tür 8 m über dem Neumarkt. Durch sie kamen die Kanoniker jahrhundertelang zum Dienst, denn dort oben stieß die alte römische Stadtmauer als innerstädtische Abkürzung an die später errichtete Kirche. Heute ist St. Aposteln wegen ihres Kleeblatt-Chores berühmt, mit dem die Kirche im 13. Jh. von West nach Ost „umgedreht“ wurde. Er gilt als Gipfel romanischer Baukunst und deshalb sorgte seine ziemlich abstrakte Ausmalung in den 90er Jahren auch für einige Empörung. Sonst lädt St. Aposteln mit seinen 14 Nothelfern als Fachleuten für jegliches Leiden vor allem zur Besinnung ein. Leider hat Maria die Aufgaben im Team schlecht verteilt, sodass jedem Heiligen die verschiedensten und vor allem auch sich überschneidende Kompetenzen zugeschriebenen werden. Das hat den Vorteil, dass man jeden um alles bitten kann.


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Stiftskirche 14 Nothelfer Stadtmauer

 

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