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St. Gereon

St. Gereon im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Tote Ägypter und ein blutender  Lügendetektor.

Lügendetektor – Die Wurzeln St. Gereons reichen bis in das 4. Jh. zurück. Ein gefundener Isis-Altar spricht dafür, dass Jesus nicht der erste war, der hier verehrt wurde. Nach der Christianisierung stieg der Bau zur Krönungskirche fränkischer Könige und zur Grablege des Hochadels auf. Deshalb ruht hier auch Erzbischof Hildebold, der den ersten Dom baute. Als die Kirche im 13. Jh. erweitert wurde, integrierte man das spätrömische Ursprungsoval in ein frühgotisches Zehneck mit einer Kuppel, die zu den größten in Europa aus dieser Zeit gehört. Da die Kirche auf einem Römer-Friedhof steht, fand man in der Nähe immer wieder Knochen und erklärte sich dies mit der Gereons-Legende. Danach wurden der Offizier und seine 6666 ägyptischen Legionäre hier enthauptet, weil sie sich weigerten, Christen zu verfolgen. Als Beweis dafür gelten die steinernen Sarkophage in der Krypta und die Blutsäule, an der das Gemetzel angeblich stattfand. Die Säule wurde im Mittelalter zur Schwursäule, an der angeblich sofort tot umfiel, wer log. Da St. Gereon immer noch Kölns Stadtpatron und auch noch Schutzheiliger der Soldaten ist, funktioniert vielleicht auch noch die Säule. Testen Sie doch mal ihre(n) Liebste(n)!


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Isis-Altar ägyptischen Legionäre Sarkophage Blutsäule Schwursäule Stadtpatron

 

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