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St. Kunibert

St. Kunibert im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Mit einem Brunnen, aus dem die Kölner Kinder „sprudeln“

Baby-Pool – St. Kunibert ist die jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns. Ein Jahr bevor mit der Grundsteinlegung des Doms die Gotik ihren Siegeszug antrat, wurde die Kirche geweiht und prägt seither das nördliche Rheinpanorama. Ihre Bilderfenster stammen zum Teil noch aus der Erbauungszeit und sind die ältesten der Stadt. Sie zeigen den Stammbaum Jesus´ und die Kuniberts- Legende, nach der eine Taube den Heiligen zum Grab der 11.000-Jungfrauen-Ursula führte. Im Chor liegt unter einer gitterähnlichen Schieferplatte der Kunibertspütz, ein 17 m tiefer Brunnen, der wahrscheinlich als vorchristliches Heiligtum im 7. Jh. den Anlass für den Bau der ersten Kirche bot. Wohl nicht zufällig war diese Kirche dem Wasserpatron Clemens geweiht. So wurde der Brunnen christlich und gebar mit den Brüdern Ewaldi prompt zwei neue Heilige. Die waren als Missionare in Dortmund erschlagen worden, schwammen erst die Ruhr hinab und dann den Rhein hinauf, bevor sie hier im Brunnen angeschwemmt und in der Kirche beigesetzt wurden. Vom Wasser des Brunnens heißt es bis heute, dass es gegen Unfruchtbarkeit hilft. Außerdem soll der Storch hier die Kölner Kinder holen, behauptet jedenfalls das „Kunnebäätspöz-Leed“.


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Bilderfenster Kunibertspütz Brüder Ewaldi Unfruchtbarkeit Storch Baby

 

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