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St. Lyskirchen

St. Lyskirchen im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Schifferkirche mit Madonna für Gebete im Vorbeifahren.

Heilige „Comics“ – Kölns kleinste romanische Kirche ist die einzige, deren historische Gewölbefresken aus dem 13. Jh. noch weitgehend erhalten sind. Die fast komplette Ausmalung vermittelt daher einen Eindruck, wie sich die Menschen des Mittelalters meist ohne Lesen zu können oder gar Latein zu verstehen Gott und die Martyrien der Heiligen vorstellten. In den drei Mittelschiffsjochen stehen sich jeweils vier Szenen des Alten und des Neuen Testaments gegenüber. In der linken Kapelle wird zudem das Martyrium der heiligen Katharina veranschaulicht, die Decke der rechten zeigt die Legende des heiligen Nikolaus. Da der als Patron die Schiffer schützte, war Lyskirchen auch Kölns Schifferkirche. Deshalb stand die Schiffermadonna neben dem Eingang ursprünglich draußen, sodass sie vom Rhein aus auch im Vorbeifahren gegrüßt und angebetet werden konnte. Der Überlieferung nach stiegen die über das Jahr gestorbenen Rheinschiffer Weihnachten noch einmal aus dem Fluss, um hier ein letztes Mal die Messe zu feiern. Dass der Rhein auch den Menschen in vermeintlich sicheren Lagen gefährlich werden konnte, zeigt die Hochwassermarke über dem Portal. Sie erinnert an die schlimmste Flut aller Zeiten von 1784.


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Gewölbefresken Mittelalter heilig Katharina Nikolaus Schifferkirche Schiffermadonna Hochwassermarke

 

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