Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

St. Maria Himmelfahrt

St. Maria Himmelfahrt im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Monument der Gegenreformation mit  Wundertechnik.

Roll back – Die Reformation war noch jung und die Jesuiten hatten sich gerade erst gegründet, da übernahmen sie in Köln auch schon eine Schule – ein Muster, nach dem sie auch künftig immer dort äußerst erfolgreich expandierten, wo der Katholizismus in Gefahr war. Und das war er in Köln in hohem Maße. Zwei Erzbischöfe hatten bereits versucht, die Stadt zu protestantisieren. Wären sie erfolgreich gewesen, gäbe es heute in Deutschland wahrscheinlich keine Katholiken mehr. Denn Köln hätte mit seiner Kur-Stimme einen Protestanten zum Kaiser machen können. Dagegen kämpften die fast militärisch organisierten Jesuiten nicht nur als Beichtväter vieler Fürsten, sie umwarben mit Theaterspielen, prächtigen Kirchen und „Zaubertricks“ auch das gemeine Volk. Die 1618 erbaute St. Mariä Himmelfahrt ist dafür ein gutes Beispiel. Jahrhundertelang war sie nach dem Dom Kölns größte und prächtigste Kirche. Da Köln selbst viel zu arm war, wurde sie von den bayerischen Wittelsbachern bezahlt, die den Jesuiten als Anführer der Gegenreformation dienten. Typisch jesuitisch ist auch das mit einer Kurbel angetriebene Tabernakel. Seine Türen öffnen sich für zwei Engel, die drinnen einer Monstranz huldigen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Jesuiten Gegenreformation Tabernakel Kurbel

 

Stadtspaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
City-Tour zu den Ringen
(bitte auswählen)
City-Tour Südwärts
(bitte auswählen)
City-Tour Nordwärts
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: