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St. Maria im Kapitol

St. Maria im Kapitol im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Marias Riesenrippe und ein Konchenchor 
wie in der Betlehemer Geburtskirche.

Göttliches Lächeln – St. Maria im Kapitol ist die größte romanische Kirche Kölns und ihr Name zeigt, dass sie auf einen römischen Tempel steht, in dem, wie auf dem Kapitol in Rom, Jupiter, Juno und Minerva verehrt wurden. Die erste Kirche errichtete 690 Plektrudis, die mächtigste Frau des riesigen Frankenreichs. Mit der Äbtissin Ida war es im 11. Jh. wieder eine Frau, die mit einem Neubau ihre Macht und kaiserliche Herkunft zeigen wollte. Dafür gestaltete sie im Westen eine Empore nach dem Vorbild der Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen und im Osten übernahm sie exakt den Kleeblattchor der Geburtskapelle in Betlehem. Dieser Kleeblattchor mit zusätzlichem Umgang war der erste nördlich der Alpen und machte Köln zum Betlehem des Nordens. Schönstes Detail sind die Holztüren des einstigen Haupttors, deren Schnitzereien die Jesusgeschichte erzählen. Populärer ist „Zint Märjens Ripp“ daneben. In Wirklichkeit gehörte „Marias Rippe“ einem Grönlandwal, der sich in grauer Vorzeit mal in den Rhein verirrte. Nett ist auch der Apfel, der der Muttergottes am Eingang täglich hingelegt wird. Ein Junge soll ihn ihr jeden Morgen auf dem Schulweg vorbeigebracht haben, bis Maria ihn eines Tages anlächelte.


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Jupiter Juno Minerva Plektrudis Kleeblattchor Zint Märjens Ripp Marias Rippe

 

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