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St. Pantaleon

St. Pantaleon im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Kirche des Opus Dei Ordens: Gehorsam als Lebenshilfe.

Strenge Zucht – So etwa sahen die Klöster aus, die außerhalb der Stadtmauern zu Keimzellen neuer Dörfer wurden: St. Pantaleon ist Kölns einziger noch ummauerter Klosterbezirk, dessen ursprünglicher Charakter heute noch erlebbar ist. Außerdem ist die Kirche unter ihren zwölf romanischen Schwestern in Köln die älteste mit der reichsten original erhaltenen Ausstattung. An ihrem Bau wirkte im 10. Jh. die aus Byzanz stammende Kaiserin Theophanu mit, weil hier mit St. Pantaleon ein Heiliger aus ihrer Heimat verehrt wurde. Theophanu war die Nichte des oströmischen Kaisers und ihre Vermählung mit dem weströmischen Kaiser beendete damals einen jahrhundertelangen Streit zwischen beiden Reichen. Als die Kaiserin mit 31 Jahren starb, ließ sie sich hier bestatten. Daraufhin wurde ihr 800 Jahre lang an ihrem Todestag eine Messe gelesen, bis die Franzosen die Kirche zum Pferdestall machten. Nach einem 100jährigen Intermezzo als protestantische Garnisonskirche wurde die Kirche 1922 wieder katholisch. Heute ist sie in der Hand des umstrittenen Opus Dei Ordens. Nach dem Ende des Kalten Kriegs griff der erzkonservative Geheimbund an Theophanus 1000. Todestag 1991 die Tradition der Theophanu-Messe wieder auf.


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Kaiserin Theophanu Pferdestall Garnisonskirche Theophanu-Messe

 

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