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St. Severin

St. Severin im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Archäologen-Glück: Buddeln in 2.000 Jahren Kulturgeschichte.

Halbe Portion – In St. Severin dürfen auch Atheisten ehrfürchtig erschauern, denn sie stehen an einer Wiege des Abendlandes und damit am 2000 Jahre alten Ursprung unserer Kultur. Nirgendwo sonst in der Stadt liegen unsere Wurzeln durch Grabungen so offen. Im 4. Jh zunächst als kleine Friedhofskapelle auf einem alten Gräberfeld errichtet, wuchs die Kirche in mindestens acht Bauphasen bis in das 16. Jh. zur heutigen Größe. Unter ihr sind Ubier, Römer und Christen beigesetzt. Als Wetter- und Fruchtbarkeitsheiliger profitierte St. Severin offenbar von seinen heidnischen Vorfahren und war, bis die Heiligen Drei Könige nach Köln kamen, der populärste Heilige des Mittelalters. Dabei ist nur der halbe Severin hier bestattet, die andere Hälfte liegt bis heute in Bordeaux. Der Schrein hinter dem Altar, einst einer der prächtigsten des Mittelalters, wurde 1795 für Reparationszahlungen an die Franzosen eingeschmolzen und 1819 durch einen Neubau ersetzt. Wie der Vorgänger bietet auch er sein Heil beim Hindurchgehen quasi als „Volldusche“. Von den Weissagungen und Wundern, die dem kämpferischen Severin zugeschrieben werden, erzählt ein 20teiliger Bilderzyklus. Das Chorgestühl ist das älteste in Köln.


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Grabungen Bordeaux Schrein Bilderzyklus Chorgestühl

 

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