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St. Ursula

St. Ursula im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Ursprung der Ursula-Legende und goldene Knochenkammer

Mädchen-Schlächter – Der Legende nach war Ursula eine bretonische Prinzessin, die im 4. Jh. den englischen Heiden-Prinzen Aetherius heiraten sollte. Dafür wollte sie zuvor mit 10 Gefährtinnen eine Wallfahrt nach Rom machen und er sollte sich taufen lassen. Auf der Rückreise wurden die 11 Mädchen in Köln von den Hunnen erschlagen, wobei Ursula durch einen Pfeil des Hunnenprinzen starb, weil sie ihn nicht heiraten wollte. Dieser „Plot“ wurde zwischen dem 9. und 13. Jh. immer weiter ausgeschmückt und als man nahe der Kirche auf ein römisches Gräberfeld stieß, vertausendfachten sich die 11 Jungfrauen. Obwohl nichts an der Legende belegbar ist, begründete sie einen schwunghaften Reliquienhandel und schlug sich weltweit in geografischen Namen nieder. Als im 14. Jh. 12.000 Ursula-Knochen im Umlauf waren, bat Köln selbst den Papst um ein Handelsverbot. Man hatte genug verdient – 11 Flammen im Wappen der Stadt erinnern bis heute daran – doch nun fürchtete man um seinen Ruf. In St. Ursula wird die Geschichte in 31 Bildern nacherzählt. Und in der Goldenen Kammer zeigen 700 verzierte Schädel und Büsten, dazu Knochenarrangements bis unter die Decke, dass sich mit Grusel schon immer gut verdienen ließ.


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Aetherius Wallfahrt Hunnen Reliquienhandel 11 Flammen Wappen Goldene Kammer

 

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