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Synagoge

Synagoge im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Gotteshaus der orthodoxen jüdischen Mehrheitsgemeinde.

Jahwes Farben – Deutschlands Weg in die Moderne prägte auch Kölns Juden. Seit Mitte des 19. Jh. verloren die Orthodoxen an Einfluss und als 1899 die Synagoge in der Roonstr. geweiht wurde, praktizierten die meisten Juden schon den liberalen Ritus mit ihren Frauen und auf deutsch. Vor 1933 hatte Köln 18.000 Juden und sieben Synagogen mit liberalen, konservativen, orthodoxen und zionistischen Gemeinden. Nach 1945 gab es für die übrig geblieben 80 kein Gotteshaus mehr. Sie kamen überwiegend aus dem orthodoxen Osten, gründeten eine Einheitsgemeinde und übernahmen 1959 die vordem liberale Synagoge am Rathenauplatz. Damit hatte das früher so bunte jüdische Leben in Köln nur noch eine Farbe. Das änderte sich erst mit den Einwanderern aus der früheren Sowjetunion und unter dem Einfluss der reichen Auswanderergemeinden. 1996 gründete ein Brite erstmals wieder eine liberale Gemeinde und richtete sich mit ihr im Keller einer Riehler Kirche ein – sehr zum Entsetzen der 5.000 Orthodoxen, obwohl die von den „Kellerkindern“ nichts zu befürchten hatten. Denn ihre ungleich größere Synagoge hat neben dem Gebetsraum einen Festsaal, eine Mikwe, ein Restaurant, eine Bibliothek, ein Museum und einen Jugendtreff.


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Juden Orthodoxe liberale Einheitsgemeinde Synagoge Mikwe Museum

 

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