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Tünnes un Schäl

Tünnes un Schäl im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Witzfiguren, die noch ganz ohne Medienrummel berühmt wurden.

Tünnes und Schäl – dürften die populärsten Kölner sein, die als Propagandisten des rheinischen Frohsinns auch ohne Medienrummel berühmt wurden. Denn überall, wo deutsch gesprochen wird, treten sie als Witzfiguren auf. Dass sie ursprünglich Stockpuppen aus dem 200 Jahre alten Hänneschen-Theater sind, weiß man außerhalb des Rheinlands oft gar nicht mehr. Tünnes, ein kleiner, dicker, knollennasiger Kerl im derben Kittel steht schon seit jeher für den ehrlichen, gutmütigen und bauernschlauen Zuzügler vom Lande. Der lange, dünne und schielende Schäl trägt dagegen immer Frack. Er vertritt den arroganten und auf seinen Vorteil bedachten Städter und ist „´ne fiese Möpp“ und dazu ein „Grielächer“ – ein Zyniker, den anderer Leute Nöte nur noch als Karnevals-Spaß interessieren. Dennoch ist der vermeintlich gewitzte Schäl dem harmlosen Tünnes nie wirklich überlegen. Dass er dies dennoch immer wieder zu beweisen versucht, speist den nie versiegenden Witz ihrer Gespräche. Die Kölner lieben beide und halten sie für den Inbegriff ihrer widersprüchlichen kölschen Eigenart. Tünnes bronzene Knollennase bringt zudem noch Glück – jedenfalls behaupten das die Fremdenführer – deshalb glänzt sie so golden.


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Stockpuppen Hänneschen-Theater Grielächer Knollennase

 

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