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Ulrepforte

Ulrepforte im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Kampf um Kölns Freiheit gegen bischöfliche Verräter

Wehrhafter Frohsinn – Für umgerechnet 6 Millionen Euro hatte Köln dem preußischen Staat 1881 die mittelalterliche Stadtmauer abgekauft und akzeptiert, dass Teile davon als Denkmal erhalten bleiben. Das längste Stück blieb mit zwei Wehrtürmen am Kartäuserwall vom Abriss verschont. In beiden Türmen wird heute nur noch der Karneval verteidigt. Im nördlichen Turm sitzt die Prinzengarde, im südlichen die Blauen Funken und in der Ulrepforte an der UIrichstraße decken die Roten Funken die Flanke. Der Name Ulrepforte geht auf die Töpfer (Ulner) zurück, die zwar in der Stadt, aber wegen der Feuergefahr doch weit außerhalb der Bebauung wohnten. Und das wiederum zeigt, wie groß das Gebiet war, das die dem Erzbischof im 12. Jh. abgerungene Stadtmauer umschloss. Sieben Jahrhunderte lang boten Wiesen und Felder genug Platz zum Wachsen. Nördlich der Ulrepforte erinnert eine Reliefplatte als ältestes Profandenkmal Deutschlands an die „Schlacht an der Ulrepforte“. Sie war 1268 entbrannt, weil ein korrupter Anlieger die Mauer untertunnelt hatte, um Verbündete des Erzbischofs in die Stadt zu lassen. Doch die Kölner konnten den Angriff abwehren. Ihr Anführer war einmal mehr Mathias Overstolz.


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Stadtmauer Wehrtürme Kartäuserwall Funken Prinzengarde Ulner Schlacht

 

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