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Wasserturm

Wasserturm im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Vom Hochbehälter über die Totenburg zum Design-Hotel.

Engelsburg – Zum Namen des Griechenmarktviertels gibt es keine Erklärung, zu der es keine bessere gibt. Da sind die Straßennamen eindeutiger. Sie weisen das Viertel als früheres Handwerkerquartier aus, das mit der Industrialisierung verarmte und Ende des 19. Jh. viele Ostjuden und Zigeuner anzog. Armut, Fremdheit und Verbrechen waren ein guter Nährboden für Mythen und Legenden. Bis heute gilt das „Veedel“ deshalb als besonders kölsch, obwohl die Nachkriegsbebauung eher dagegen spricht. Dafür sprechen Konrad Adenauer und Jacques Offenbach, die hier geboren wurden, und Peter Paul Rubens, der seine Kindheit hier verbrachte. Andererseits fuhren von hier ab 1941 auch die Deportationszüge in die Vernichtungslager. Ein interessanter Bau ist heute der Wasserturm. Er war 1872 Europas größter Hochbehälter und versorgte die Stadt wie schon zur Römerzeit erstmals wieder zentral mit Wasser. Nachdem mehrere Umnutzungspläne gescheitert waren, wurde er 1987 zum Nobelhotel umgebaut und von einer berühmten Designerin eingerichtet. Sein Spottname „Engelsburg“ nach einem römischen Großmausoleum erinnert an die zeitweilig ernsthaft diskutierte Idee, aus dem Turm ein Columbarium für 50.000 Urnen zu machen.


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Engelsburg Griechenmarktviertel Handwerkerquartier Adenauer Offenbach Rubens Columbarium

 

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