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Weckschnapp

Weckschnapp im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Falscher Hungerturm mit grausamer Messerfalle

12 Kilo in 12 Tagen – Die(!) Weckschnapp ist eigentlich gar nicht die Weckschnapp. Aber die Weckschnapp-Geschichte ist so schön gruselig, dass sie einfach in das Kunibertstürmchen verlagert wurde, um sie weiter erzählen zu können. Denn das Original, die richtige Weckschnapp, ein Turm vor der Kunibertsfestung im Rhein, ging schon beim „großen Eisgang“ 1784 unter, als der Rhein auf nie wieder erreichte 13,55 m stieg. Bis dahin soll der Turm als Hungergefängnis genutzt worden sein, in dem man die Gefangenen damit quälte, dass dort immer ein Weck (ein kleines Brot) von der Decke hing. Sprang der Delinquent allerdings danach, so öffnete sich unter ihm eine Falltür und er stürzte durch einen Schacht in aufgestellte Messer im Rhein. Als Eckfestung, in der sich die Rheinmauer und die Stadtmauer trafen, war die Kunibertsfestung das nördliche Gegenstück zum Bayenturm. Mit der Schleifung der Stadtmauer wurde sie 1895 abgerissen und ihr Terrain später mit dem Panoramarestaurant Bastei bebaut. Erhalten blieb nur das Kunibertstürmchen, weil es etwas abseits vor der Stadtmauer stand. Heute wohnt darin ein Architekt, dem es aber bald zu eng wurde, sodass er sich ein kleines Häuschen daneben setzte.


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Kunibertstürmchen Festung Eisgang Hungergefängnis Falltür Messer Bastei

 

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