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Willi Ostermann

Willi Ostermann im Stadtspiel Köln (Vorderseite) Ehrung für einen populären Volksdichter, Sänger und Karnevals-Komponisten.

Ich möocht zu Foß no Kölle jon – „Wenn ich so an ming Heimat denk/ un sin dr Dom so vör mer ston, /möocht ich direk op Heim anschwenke/ ich möocht zu Foß no Kölle jon.“ Das ist der Refrain eines Liedes, das durch das „Heimweh nach Köln“ der Soldaten im II. Weltkrieg zur inoffiziellen Stadthymne wurde. Es stammt aus der Feder des Volksdichters und Sängers Willi Ostermann (1876-1936), dem die Stadt über 100, bis heute gesungene Heimat- und Karnevalslieder, Couplets und Krätzjen verdankt. Dabei sind die Krätzjen eine rheinische Besonderheit. Mit wenig Begleitung und langsam vorgetragen, erzählen sie meistens witzig und bissig von Herz, Schmerz und anderen Leidenschaften. Aber Ostermann erkannte auch die Chancen des Grammophons, sang dafür hochdeutsch und wurde einer der ersten deutschen Schlagerstars. Als er 1936 starb und auf dem Promi-Friedhof Melaten beigesetzt wurde, erwiesen ihm die Kölner zu Zehntausenden die letzte Ehre. Wenig später ließ ihm ein Freund aus den Erlösen seiner letzten Platte einen Brunnen mit Figuren aus seinen Liedern bauen. Auf dieser letzten Platte war sein Heimweh-Lied. Ostermann lag bereits im Sterben, als er den Text dafür schrieb. Es wurde sein größter Erfolg.


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Heimweh nach Köln Stadthymne Willi Ostermann Krätzjen Schlagerstar

 

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